Neuer Nationalpark soll auch Rote Pandas schützen

red panda styani myanmar

In Norden Myanmars ist der „Ailurus fulgens styani“ beheimatet. Foto: theredpanda  auf Flickr, CC BY-NC 2.0 

 

Nur noch etwa 330 Myanmar-Stumpfnasenaffen leben im Gebiet des östlichen Himalajas in freier Wildbahn.

Aus diesem Grund hat die Regierung Myanmars kürzlich den Imaw bum-Nationalpark geschaffen, der nach dem 3.810 m hohen Berg im nördlichen Kachin-Staat benannt wurde. Dieses Schutzgebiet liegt an der Grenze zu China und deckt fast zur Gänze den verbliebenen Lebensraum der bedrohten Affenart ab.

Roter Panda als Nutznießer

Vom neuen Nationalpark und dem damit einhergehenden Schutz der Wälder profitieren auch viele andere Tierarten – unter anderem der Rote Panda. Laut IUCN ist dieser auch in Myanmar heimisch, vor allem in Kachin. Genaue Zahlen über die Population liegen derzeit noch nicht vor. Sichtungen von Roten Pandas in Myanmar dürften allerdings relativ selten sein. Erst 2014 gelang es einem Team der Naturschutzorganisation „Flora & Fauna International“ erstmals Rote Pandas in Myanmar zu filmen.


Mehr zum Thema

Der Rain Forest Trust berichtet über den Nationalpark. Ebenso Flora & Fauna International.

Informationen zum Verbreitungsgebiet der Roten Pandas hat die IUCN Red List.