Nima im Tierpark Görlitz überraschend verstorben

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Pandaweibchen Nima mit ihrem letzten im Tierpark Görlitz geborenen Jungtiert Nishuu. Foto: www.zoo-goerlitz.de, C. Hammer

Das Pandaweibchen Nima im Tierpark Görlitz ist überraschend verstorben. Das meldet der Zoo in einer Aussendung. Nima war zuletzt in Behandlung wegen eines Bandscheibenleidens, auf die sie gut angesprochen hatte. Sie war in einer eigenen Schlafhöhle untergebracht, wo sie eines Morgens leblos aufgefunden wurde.

Die Todesursache ist derzeit noch unklar. Eine Nekropsie im Landesuntersuchungsamt in Dresden brachte keine neuen Erkenntnisse. Weitere Untersuchungen sollen folgen.

Publikumsliebling

Nima ist im Jahr 2012 von Warschau in den Tierpark Görlitz übersiedelt. In ihren acht Lebensjahren brachte sie insgesamt sechs Jungtiere zur Welt und wurde zum Publikumsliebling.

Das Pandaweibchen war auch bei der Doku „Der Kleine Panda – Verborgen im Himalaya“ zu sehen. Die Aufnahmen, in der sich die Pandamutter um ihren Nachwuchs kümmerte, wurden im Tierpark Görlitz gedreht. In der freien Wildbahn sind derartige Aufnahmen kaum zu möglich.

Rote-Panda-Doku von Dr. Axel Gebauer im Ersten

Der im vergangenen Jahr geborene Nishuu, der laut Zuchtbuchempfehlung in einen Zoo nach Luxemburg gehen sollte, wird aufgrund des Todesfalls erst im Herbst Görlitz verlassen. Bis dahin leistet er seinem Vater Metok Gesellschaft.


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