Nepals Regierung startet Aktionsplan für Rote Pandas

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Ein neuer Aktionsplan soll die Population der Roten Pandas in Nepal sichern. Foto: Julien Mussard auf Unsplash

Das Umweltministerium der nepalesischen Regierung hat den „Red Panda Conservation Action Plan (2019-2023)“, einen 5-Jahres-Aktionsplan zum Schutz der Roten Pandas, ins Leben gerufen. Laut der Tageszeitung The Himalayan Times soll damit die Population des Roten Pandas in einem „ganzheitlichen Ansatz“ geschützt und auch lokale Gemeinschaften miteinbezogen werden. Das in Nepal tätige Red Panda Network unterstützt den Plan.

Geschützt, aber gefährdet

Rote Pandas sind im Himalayastaat seit den 1970er Jahren gesetzlich geschützt. Dennoch stellen der Verlust der Lebensräume – etwa aufgrund von Abforstungen für neues Weideland zur Viehzucht oder auch durch den Klimawandel – sowie die Wilderei und der illegale Handel ernsthafte Bedrohungen für diese Tierart dar. Zwischen 2008 und 2016 wurden in Nepal 74 Fälle von illegalem Handel mit Pandafellen registriert. Wo die Abnehmer dieser Felle zu finden sind, ist unklar.

Etwa 1.000 Rote Pandas

Der Rote Panda wurde in 24 Distrikten und insgesamt sieben Naturschutzgebieten in Nepal dokumentiert. Mehrere Studien gehen von etwa 1.000 Tieren aus, die noch in freier Wildbahn leben. Genaue Zahlen fehlen allerdings noch.


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Der Artikel von The Himalayan Times (auf Englisch)