Rote Pandas in Schönbrunn beziehen erweitertes Gehege

Video: Tiergarten Schönbrunn

Zwei Monate dauerte die Umgestaltung des Geheges der Roten Pandas – gestern konnten Mahalia und Manjul ihr neugestaltetes Zuhause im Wiener Tiergarten Schönbrunn beziehen. Dem Pandapaar steht nun bedeutend mehr Platz zur Verfügung.

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Roter Panda Manjul war anfangs etwas schüchtern, erkundete aber dann neugierig sein neues Zuhause. Foto: Tiergarten Schönbrunn / Norbert Potensky

Mehr Platz, bessere Ausstattung

„Die Anlage ist nun mit 166 Quadratmeter um 64 Quadratmeter größer als vor dem Umbau“, erklärt Eveline Dungl, Zoologische Abteilungsleiterin im Tiergarten Schönbrunn.

Das Gehege der Rote Pandas verfügt nun außerdem auch über ein Klettergerüst und wurde neu bepflanzt.

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Pandaweibchen Mahalia erkannte ihr Gehege gleich wieder. Foto: Tiergarten Schönbrunn / Norbert Potensky

Manjul erstmals zu sehen

Pandaweibchen Mahalia, das vergangene Woche 10 Jahre alt geworden ist, teilt sich die Bleibe mit dem Männchen Manjul. Der zwei Jahre alte Rote Panda ist erst vor wenigen Wochen in die österreichische Hauptstadt übersiedelt – Red Pandazine berichtete.

Bislang war der Neuankömmling in einem Ausweichquartiert untergebracht, jetzt ist er zum ersten Mal für die Zoobesucher zu sehen.

Jung und etwas schüchtern

Während Mahalia ihr Gehege sofort wiedererkannte, zeigte sich Manjul – sein Name bedeutet „der Hübsche“ auf Nepalesisch – deutlich vorsichtiger. „Der kleine Prinz hat etwas gezögert beim Rauslassen, aber ist dann auch gleich hinauf aufs Klettergerüst und hat sich die Anlage angesehen“, sagt Tierpflegerin Nicole Samek.

Manjul kam auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) nach Wien. Der Zoo hofft, dass das Pandapaar für Nachwuchs sorgt.

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Hier fühlen sich Rote Pandas wohl: die neue Anlage im Tiergarten Schönbrunn bietet viel Schatten und ein Klettergerüst. Foto: Tiergarten Schönbrunn / Norbert Potensky


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Der Zoo arbeitet auch mit dem Red Panda Network zusammen:

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