Maiya ist eine „kleine Überlebenskünstlerin“

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Maiya und ihr liebstes Kuscheltier: ein Roter Panda aus Plüsch, der als Ersatz für ihre Mutter dient. Foto: Taronga Zoo/Paul Fahy

Die zwei Monate junge Maiya (ihre Name bedeutet auf „kleines Mädchen“ auf Nepalesisch) aus dem Taronga Zoo nahe Sydney in Australien befindet sich wieder auf dem Weg der Besserung. Laut Auskunft des Zoos litt das Pandamädchen unter einer Verletzung im Nackenbereich, die sie sich zugezogen hat, als sie von ihrer Mutter Amala getragen wurde – ein gesundheitliches Problem, das bei Roten Pandas in den ersten Lebenswochen nicht ungewöhnlich ist.

Rund um die Uhr betreut

Die ersten fünf Wochen nach ihrer Geburt konnte Maiya noch bei ihrer Mutter verbringen, dann musste jedoch das Zooteam zum Schutze ihrer Gesundheit eingreifen. Das Pandakind wird seitdem rund um die Uhr von Tierpflegerin Tamara Gilles betreut und regelmäßig mit dem Fläschen gefüttert. „Sie ist wirklich eine kleine Überlebenskünstlerin“, sagt Tamara. „Sie verschlingt ihre Milch, gewinnt jeden Tag an Gewicht und auch ihre Wunde im Nacken ist nahezu komplett verheilt.“

Neuer Kuschelfreund

Eventuell hat auch Maiyas neuer Freund einen kleinen Beitrag zu ihrer Genesung geleistet: ein Stofftier, natürlich ein Roter Panda, das zum Kuscheln dient.

Zurück zu den Eltern

Maiyas Eltern, Amala und Pandavater Pabu, können sie jeden Morgen bei der Fütterung im Gehege sehen und riechen. In den kommenden Monaten soll Maiya wieder mit ihren Eltern vereint werden.

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Maiya geht es wieder besser. Um den Roten Pandas weiterhin zu helfen, können diese adoptiert werden. Foto: Taronga Zoo/Paul Fahy


Mehr zum Thema

Auf der Webseite des Taronga Zoos gibt’s noch mehr Infos.