Die Rückkehr der Roten Pandas

Smithsonian's National Zoo

Pandamännchen Tusa erkundet das Small Mammal House im Smithsonian’s National Zoo. Foto: Amy Enchelmeyer/Smithsonian’s National Zoo – CC BY-NC-ND 2.0

Nach einer zweijährigen Pause beherbergt der renommierte Smithsonian’s National Zoo in Washington wieder Rote Pandas. Tusa, ein ein Jahre altes Pandamännchen und Asa, ein gleichaltriges Weibchen sind im Small Mammal House des Zoos zu sehen.

„Wir hoffen, dass die Besucher genauso gespannt auf die Roten Pandas sind wie wir“, sagt Steve Sarro, der als Kurator für das Small Mammal House zuständig ist.

Im vergangenen November begann die Errichtung eines geschützten Verschlags für die beiden Roten Pandas. Dieser ruhige Rückzugsort ist mit Heizung, Klimaanlage und Sitz- bzw. Kletterstangen ausgestattet.

Der Smithsonian’s National Zoo hatte vor der „Pandapause“ schon einmal Katzenbären im Haus. Rusty und Shama wurden jedoch in das Smithsonian Conservation Biology Institut (SCBI) nach Virginia übersiedelt. Shama brachte dort drei Pandajunge zur Welt, verstarb aber kurz nach der Geburt. Rusty erlangte Berühmtheit, als er im Juni 2013 aus dem Zoo entwischte und wieder sicher zurückkehrte. Er ist noch immer am SCBI, das zu den wichtigsten Forschungseinrichtungen über Rote Pandas zählt.

2012 haben die Wissenschafter des SCBI die bislang größte Studie über Gesundheit und Fortpflanzung der Roten Pandas an der Chengdu Research Base, einer chinesischen Forschungs- und Tierstation speziell für Pandas, durchgeführt. Dort ist die größte Rote-Panda-Population unter menschlicher Obhut zu finden.