Romeo und Tabea sind einen Besuch wert

Roter Panda Katzenbär Romeo Tierpark Berlin

Romeo begrüßt uns im Tierpark Berlin. Foto: Red Pandazine – CC BY-NC-SA 2.0

Berlin an einem Freitag Morgen. Im Tierpark, dem größten Europas, wachen die Tiere erst allmählich auf. Und die Besucher ebenso. Nur im Gehege der Roten Pandas wird schon fleißig geputzt und nach Futter gesucht.

Hungriger Romeo

Besonders aktiv ist der Rote Panda mit dem schneeweißen Gesicht, Romeo. Der gebürtige Norweger ist 3 Jahre jung und an diesem Morgen voller Tatendrang. Kritisch inspiziert er die Futterboxen nach Essbarem, kostet auch mal ein Stückchen vom Baumstamm und schaut uns Besucher mit seinen Knopfaugen neugierig an.

Roter Panda Katzenbär Tabea Tierpark Berlin

Nun auch munter: Pandaweibchen Tabea. Foto: Red Pandazine – CC BY-NC-SA 2.0

Seine Partnerin Tabea, vor mehr als zwei Jahren im Zoo Dresden geboren, gönnt sich derweilen noch ein Nickerchen ganz oben am Baumwipfel. Morgenstund mag Gold im Mund haben, für einen Roten Panda ist der flauschige Schweif trotzdem viel zu gemütlich, um so früh (10.30 Uhr vormittags) in den Tag zu starten. Doch irgendwann folgt sie auch ihrem Romeo. Sie streckt ihre Pfoten, kratzt sich leidenschaftlich und beginnt mit der intensiven Morgentoilette.

Auf Augenhöhe

„Det sind die Liebsten. Denen kann man stundenlang zusehn“, kommentiert ein älterer Herr das Geschehen. Kurz gesellt er sich zu uns, klärt uns über die Namen der Pandas auf und zieht dann wieder weiter.

Das Zusehen macht im Tierpark Berlin nicht nur wegen den Katzenbären, sondern auch wegen dem Gehege an sich viel Freude. Aus Besuchersicht ist es ein Glücksfall, da es ohne Zaun und Glasscheiben auskommt und von mehreren Seiten gut einsehbar ist.

Für die Roten Pandas wirkt es groß genug und sollte ihnen der Trubel einmal zu viel werden, können sie durch ein kleines Schlupfloch in einen geschützten Bereich verschwinden.

Fotos: Red Pandazine – CC BY-NC-SA 2.0

Kleine Akrobaten

Noch einmal probiert es Romeo an den Futterboxen. Kopfüber lässt er sich an einem der Seile runterhängen. Trotz der Akrobatik findet er wieder kein Futter. Auch Tabea hat kein Glück. Und so verschwinden beide durchs kleine Schlupfloch. Später hat sie sicher eine ordentliche Portion Bambus erwartet.


Mehr Infos zum Tierpark Berlin und den Roten Pandas gibt’s hier.